Ortner Reinraumtechnik GmbH
Modern, sicher, kostengünstig: Materialschleusen mit innovativer Dekontamination
Die Vorteile der H₂O₂-Materialschleusen
Standardisierte Schleusen
Industrie 4.0: Bereit für die Zukunft
Ein Blick in die Zukunft


Materialschleusen dienen der Ein- oder Ausbringung von Materialien in Räume mit hohen hygienischen Anforderungen (Reinräume & Sterilräume).
Die Dekontamination in den Schleusen selbst kann durch unterschiedliche Methoden erfolgen. Schleusen mit einer H2O2 Begasung zählen heute zu den praktikabelsten Dekontaminationssystemen im Life-Science und pharmazeutischen Umfeld. Prophezeite man der H₂O₂- Schleusentechnologie vor 20 Jahren noch eine unsichere Zukunft, so zeigt die Gegenwart: Die umweltschonende H₂O₂-Technik sich zum „Stand der Technik“ etabliert und ermöglicht eine nahezu uneingeschränkte Anwendung für materialschonende Schleusenprozesse.
Die Vorteile der H₂O₂-Materialschleusen
Das Unternehmen Ortner hat aufwendige Entwicklungsarbeit in die Konzeption von H₂O₂-Schleusensysteme gesteckt – die Ergebnisse sind vielfältig: von befahrbaren und nichtbefahrbaren Schleusen bis hin zur Adaptierung von bestehenden Raumschleusen zu vollautomatisierten Dekontaminationsschleusen, und das, ohne die Produktion zu beeinträchtigen.
Jede Fabrik hat eine „eigene DNA", die durch das Zusammenspiel von Faktoren wie etwa Produktion, Technologien, Verfahren und IT-Lösungen gekennzeichnet ist. Ortner hat seine H₂O₂-Schleusen dem Zusammenspiel dieser Elemente verschrieben und achtet auf eine zeitlich rasche Integration der Schleuse in die bestehende Umgebung. Entscheidend dabei sind die Kriterien platzsparend, einsatzbereit, zeiteffizient, kostengünstig und sicher:
Die Ortner-Innovation: Standardisierte Schleusen
In den letzten Jahren hat sich eine Erkenntnis im Hinblick auf Materialschleusen durchgesetzt, nämlich: Wenige standardisierte Schleusenmodelle können den Großteil des Marktbedarfes abdecken. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: geringere Kosten, kurze Lieferzeiten, ausgereifte Technik, hohe Standzeiten und einfachere Wartung.
Neue, innovative Schleusentechnik bei Ortner: Das Unternehmen entwickelt standardisierte, werksqualifizierte, steckfertige Schleusen, in denen bereits die gesamte Technik integriert ist – von der Infrastruktur unabhängigen Lüftungstechnik, der Generator und Begasungstechnologie bis hin zum Gas Abbau. Das Ziel dieser Innovation: keine zusätzliche Infrastruktur (abgesehen vom Strom), massive Kostenreduktion, stabile und sichere Prozesse und Minimalisierung des bauseitigen Aufwands. Das macht die Schleuse für Kunden sowohl aus dem pharmazeutischen als auch dem Labor Bereich gleichermaßen interessant.
Hinter dieser Neuerung steht – wie bei allen Projekten aus dem Haus Ortner – ein intensiver Forschungsaufwand: Gemeinsam mit der TU Graz, dem RCPE „Research Center Pharmaceutical Engineering“ und dem CTR „Carinthian Tech Research“ hat man, aufbauend auf strömungstechnischen und thermischen Simulationen, komplexe Schleusenprozesse entwickelt. So können in ein und derselben Schleuse z.B. unterschiedlich komplexe Beladungszustände gleichermaßen zu 100 Prozent dekontaminiert werden, ohne dass von Seiten des Kunden Adaptierungen vorgenommen werden müssen.
H₂O₂ hat sich zum Modell der Gegenwart und Zukunft entwickelt. Doch mit der von Ortner entwickelten einzigartigen Schleusentechnik kann eine Dekontamination auch mit z.B. Formaldehyd vorgenommen werden, wann immer ein solcher Prozess notwendig ist. Mit geringen Adaptionen können die innovativen Anlagen auch als Sprühschleusen eingesetzt werden.
Industrie 4.0: Bereit für die Zukunft
Vorausschauend zu denken zeichnet einen innovativen Bereich wie die Reinraumtechnik aus. Die innovativen Materialschleusen sind daher in Hinblick auf Industrie 4.0 bestmöglich ausgestattet. So ist etwa für die Anlagen eine innovative Methode der Fernwartung in Betrieb. Mit dieser Remote Access-Technologie wurde die Service-Qualität enorm verbessert. Der Support via Fernzugriff spart den Kunden Zeit und Geld. Dabei liegt es ausschließlich in der Hand des Kunden, ob und wann er Ortner Zugriff zur Anlage gewährt, da Sicherheit einen enorm hohen Stellenwert hat. Federführend ist das Unternehmen auch im Bereich Automated Guided Vehicle (AGV) bei H₂O₂-Schleusen. Mit der Systemintegration von automatischen Transportsystemen bei den Schleusen ist ein entscheidender Schritt in Richtung Sicherheit und Automatisierung gelungen.
Ein Blick in die Zukunft
In Hinblick auf zukünftige Entwicklungen der H₂O₂-Dekontamination ortet Ortner zwei große Themen, an denen intensiv geforscht und gearbeitet wird. Einerseits eine komplett neue Generatortechnik: Der Generator der Zukunft muss ein Hochleistungsgerät in der Größe einer Schuhschachtel sein und in allen Anlagen eingebaut werden können. Anderseits geht es um das Thema Grundlagenforschung: Der H₂O₂-Abbau und die H₂O₂-Zersetzung wird zukünftig auch über andere Systeme als Katalysatoren möglich sein müssen. Dadurch wird der Begasungszyklus gravierend verkürzt werden.
Doch auch Abseits der H₂O₂-Technologie tun sich spannende Themen auf. Chemikalien wie Peressigsäure oder Chlordioxid sind hochinteressante Medien, die aufgrund des H₂O₂-Booms in den letzten Jahren vernachlässigt wurden. Das Unternehmen Ortner investiert hier in wichtige Forschungsprozesse, um diese Chemikalien wieder „salonfähig“ zu machen.

Autor: Josef Ortner, CEO, Ortner Reinraumtechnik GmbH

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Ortner Reinraumtechnik GmbH
Uferweg 7
9500 Villach
Österreich