Bürkert Fluid Control Systems

28.01.2020 - 10:30 Uhr | Raum I1.5

Kompromisslose Durchflussmessung mit FLOWave

  • SAW-Technologie (Surface Acoustic Waves)
  • Experimentieren mit verschiedenen Flüssigkeiten
  • Einfluss von Flüssigkeiten auf den Dichtefaktor
  • Gasblasendetektion, Erkennung Medienwechsel
  • Neue Ausführungen des Durchflussmessers
Berührungslose Durchflussmessung mit der SAW-Technologie: Erfahren Sie mehr über die präzise Durchflussmessung in einem Messrohr völlig frei von messstoffberührenden Teilen. Auf der LOUNGES können Besucher bei Bürkert selbst mit Flüssigkeiten experimentieren. Direkt am Gerät oder über die Bürkert-Communicator-Software können sie beobachten, welchen Einfluss die Flüssigkeiten auf den Dichtefaktor haben.

Wie funktioniert die SAW-Technologie (Surface Acoustic Waves)?
Wie profitiert der Anwender von Flexibilität beim Einbau, optimaler Reinigbarkeit, kompakten Abmessungen, niedrigem Gewicht, einfacher Installation und Handling?
FLOWave liefert neben der präzisen Durchflussmessung zusätzliche Informationen: Die integrierte Erkennung von Gasblasen erlaubt ein schnelles Eingreifen bei Prozessstörungen. Über den Dichtefaktor können Flüssigkeitswechsel schnell erkannt werden.
Welche neuen Ausführungen des Durchflussmessers gibt es?

Die Surface Acoustic Wave-Technologie (SAW) nutzt für die Durchflussmessung eine Wellenausbreitung, wie sie bei seismischen Aktivitäten (z.B. Erdbeben) auftritt. Der Hauptteil des Sensors besteht aus einem Messrohr, auf dessen Oberfläche Interdigitalwandler angeordnet sind, die elektrisch angeregt die Wellenausbreitung starten. Die FLOWave-Technologie funktioniert mit vier Interdigitalwandlern, die jeweils als Sender und Empfänger operieren können. Ist einer als Sender aktiv, arbeiten die beiden am weitesten entfernten als Empfänger. Die an der Rohroberfläche generierten Oberflächenwellen koppeln auch in die Flüssigkeit aus. Der Auskopplungswinkel ist abhängig von der Flüssigkeit bzw. der Geschwindigkeit der sich in ihr ausbreitenden Welle. Auf der anderen Seite des Messrohrs koppeln die Wellen wieder in das Messrohr ein und laufen zum nächsten Interdigitalwandler. So führt die Anregung jedes Interdigitalwandlers zu einer Folge von Empfangssignalen an zwei anderen. Zwei Interdigitalwandler senden in Durchflussrichtung, zwei dazu entgegengesetzt. Der Volumendurchfluss ist proportional zur Zeitdifferenz der Dauer der Wellenausbreitung in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass Messwerte ermittelt werden können, die sich aus einmaligem bis mehrmaligem Durchlaufen der Flüssigkeit sowie dem Vergleich aller Empfangssignale ergeben. Mit der entsprechenden mathematischen Auswertung liefern sie Informationen zum Fluid.





Kompromisslose Durchflussmessung mit FLOWave
Bürkert Fluid Control Systems
Hendrik Faustmann