Drees & Sommer SE

30.01.2020 - 09:30 Uhr | Raum 3 - Session 103

EPCM – der aktuelle Trend in der Branche

  • Differenzierte Betrachtung zur klassischen Planung
  • Herangehensweise bis zum EPCM-Vertrag
  • Chancen und Risiken
  • Idealmodell und Varianten
In der Life Science-Branche stehen nahezu alle Neu- und Umbau-Projekte unter einem hohen Kosten- und Termindruck. Überdies sind die Projekte in der Regel technisch sehr anspruchsvoll und bedürfen eine große Anzahl an fachlich Beteiligten auf Auftraggeber- und Planer-/Fachplanerseite sowie auch im Bereich der Ausführung. Vor dieser hohen Komplexität haben viele Auftraggeber Respekt und versuchen mit einer Zusammenfassung von Leistungen dieser Herausforderung zumindest strukturelle entgegen zu wirken und auch um Verantwortung zu bündeln.

Im Bereich der Planung werden deshalb sogenannte EPCM-Aufträge ausgeschrieben und beauftragt. EPCM bedeute hierbei die Zusammenfassung sämtlicher Engineering-, Procurement- und Construction-Management-Leistungen – also im eingedeutschen Sprachgebrauch ein alles umfassender Generalplaner, der entweder Teilphasen oder das gesamte Vorhaben planerisch begleitet. In dieser Ausarbeitung werden die Unterschiede zwischen der klassischen Herangehensweise mit Einzelplaner und dem EPCM-Contractor aufgearbeitet und die Herangehensweise und Schritte, die bis zum Abschluss eines EPCM-Vertrages notwendig sind erläutert. Darüber hinaus erfolgt eine kritische Betrachtung der Chancen und Risiken sowie der Varianten der Projektabwicklung mit einem EPCM-Contractor und es wird versucht ein idealtypisches Modell zu beschreiben.


EPCM – der aktuelle Trend in der Branche
Drees & Sommer SE
Ulrich Kaufmann