Wilhelm Werner GmbH - Reinstwassertechnik

Produktnews | 18.11.2019 - 12:50 Uhr

Ozonisierung von Pharmawasser

  • Ozon - die Alternative zu heißen AP/-WFI-Anlagen
Ozon - die Alternative zu heißen HPW/WFI Lager- und Verteilsystem


Bereits seit 2002 (Novellierung Ph. EUR HPW) hat sich Ozon mit einem extrem hohen Oxidationspotential sowie der unmittelbaren in situ-Herstellung aus PW, HPW oder WFI (no added substances) in zahlreichen kalt lagernden PW-und HPW Anlagen fest etabliert. Seit der Novellierung der Ph. Eur für WFI im April 2017 hat die kalte, ozonisierte Lagerung und Verteilung bei höchsten mikrobiologischen Anforderungen einen noch höheren Stellenwert gewonnen.

Während die eigentliche Aufbereitungstechnik mit ihren gegenüber Oxidationsmitteln unbeständigen Komponenten wie Reverse Osmose Membran, CEDI Modul und Ultrafiltration weiterhin zyklisch bei 85°C sanitisiert werden muss, kann ein Lager- und Verteilsystem sogar permanent mit Ozon beaufschlagt werden.

In neu errichteten Lager-und Verteilsystemen kann mit niedrigen Ozonkonzentrationen von 20 bis max. 50 ppb eine mikrobiologisch sichere Qualität konstant gehalten werden. Konzentrationen über 50 ppb sind heute überwiegend nur noch in älteren, teilweise mit Ozonerzeugern nachgerüsteten Bestandsanlagen zu finden.

Ein kritischer Punkt ist aber weiterhin die Messung der Ozonkonzentration, da es zur Kalibrierung der Messgeräte keinen rückführbaren Standard gibt. Die Nachweisgrenze etablierter Geräte liegt bei < 5 ppb, so dass Pharmazeutische Unternehmen mit ozonkritischen Produkten von einer permanenten Ozonisierung verständlicherweise absehen, um somit z.B. nur nachts oder am Wochenende zu ozonisieren.


Die neueste Generation der Werner Ozongeneratoren zeichnet sich durch eine extrem kompakte Bauweise aus und kann im Bereich von 0,8 g O3/h bis weit über 10,0 g O3/h skaliert werden.


Weiterhin verfügen die Geräte über einige bisher auf dem Markt nicht lieferbare Features:

 
  • Hohe Sicherheit gegenüber Wiederverkeimung durch hocheffektiven, systemischen Schutz
  • Erzeugung hochreinen Ozons direkt aus Wasser (in situ) unter Einsatz von Feststoffelektrolyten (PEM-Technologie)
  • Hohe Ozonkonzentrationen, exakt dosierbar mit optionaler analytisch gestützter Anzeige der Ozonproduktion
  • Modularer Geräteaufbau (1,5 bis 5 gO3/h pro Zelle), bis 40 gO3/h (1 Master- und 7 Slave-Einheiten)
  • Optionale, integrierte Ozonanalytik mit umfangreicher, interner Messdaten Speicherung und Safe-Logic
  • Werkstoffe und Dichtungen nach FDA (CFR) 21, 177.1550
  • 10“ Touch Display Bediensprache umstellbar: Deutsch, Englisch
  • Integrierte Überwachung und Anzeige von Durchfluß, Druck und Leitfähigkeit

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Barbara Träger