ELEMENT-A Architekten Taufenbach und Partner mbB

30.01.2020 - 09:30 Uhr | Session 110 - Raum 10

Redevelopment von Bestandsimmobilien

  • Ein nachhaltiger Ansatz und seine Umsetzung
  • Energetische Optimierung
  • Low-Tech-Konzepte
  • Multispace-Konzepte
  • Spielräume innerhalb der Arbeitsstättenrichtlinien
Im Februar 2020 wird die deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen DGNB ein neues Rahmenwerk für nachhaltiges Bauen veröffentlichen: Für jedes Gebäude soll die wahrhaftige Energiebilanz über den gesamten Lebenszyklus betrachtet werden - neben den Energieeinsatz beim Bau tritt der laufende Betrieb und die Entsorgung des Gebäudes. Damit verschieben sich viele Parameter: Wenn Abriss und Entsorgung eines bestehenden Baukörpers und der im Baukörper enthaltenen "grauen Energie" Teil der Betrachtung werden, lohnt sich ein Erhalt deutlich eher.
Oft belasten Bau und Unterhalt eines Gebäudes verschiedene, mitunter intern konkurrierende Kostenstellen - so dass Investitionen in nachhaltige Energiekonzepte (PV, Nutzung Rechnerabwärme) oder innovative Licht- oder Kühlkonzepte teils als "nicht lohnend" verworfen werden. Zumal es oft vorkommt, dass Ansätze nachhaltiger Technologien in allen Planungsdisziplinen neue Lösungen erfordern, die ihre Zeit benötigen und teils auch Umplanungen und Verzögerungen im Planungs- und Bauprozess auslösen. Selbst hochkompetente Fachberater und Planungsbüros wagen sich teils nicht an die noch wenig bekannten, selten verwendeten und nicht langzeit-praxiserprobten Technologien, für die sie Garantien übernehmen müssten. In mehreren Projekten hat sich Element A in Zusammenarbeit mit Transsolar an die Widrigkeiten wahrhaft nachhaltigen Bauens in großen Umbauprojekten gewagt.

Architekt Christian Taufenbach berichtet über Möglichkeiten, Stolpersteine und gelungene Lösungen - die hoffentlich bald Standard werden!



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ELEMENT-A Architekten Taufenbach und Partner mbB
Christian Taufenbach